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| Presseerklärung: Sozialistischer Jugendverband verstärkt Kampf gegen Neofaschismus und Atomkraft (20.09.2010) |
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Aktive bestimmten Schwerpunkte der Linksjugend ['solid] Brandenburg Am vergangenen Wochenende trafen sich rund 70 Jugendliche der Linksjugend ['solid] aus ganz Brandenburg und diskutierten gemeinsam ihre inhaltlichen Schwerpunkte und Aktionsfelder für das kommende Jahr. „Wir haben beschlossen, das Bündnis 'Brandenburg Nazifrei' weiterhin aktiv zu unterstützen. Darum werden wir auch am 9.Oktober bei den Aktionen gegen den Neonaziaufmarsch in Königs Wusterhausen dabei sein.“ sagt Markus Günther, Landessprecher des linken Jugendverbandes. Neben der Bestärkung des antifaschistischen Konsens' haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich auch klar gegen die Nutzung von Atomkraft ausgesprochen. Eva Gabrysiak, Landessprecherin der Linksjugend ['solid] Brandenburg meint dazu: „Gemeinsam wollen wir im November an den Protesten gegen den Castor-Transport teilnehmen. Für mich ist das ein sehr wichtiges Ergebnis unseres Treffens und ich hoffe, dass sich uns dabei möglichst breite Bevölkerungsschichten anschließen.“ Auch zum Thema Migration gab es einen Beschluss an diesem Wochenende, der die angebliche Abschaffung der Residenzpflicht für Asylwerber_innen und Geduldete kritisch betrachtete. „Die Residenzpflicht wurde in Brandenburg nicht abgeschafft sondern lediglich gelockert. Um diese diskriminierenden Restriktionen überwinden zu können ist eine Bundesratsinitiative notwendig. Und wir erwarten von der Brandenburger Regierung, dass sie eine solche Initiative anstrebt und unterstützt.“ betont Claudia Fortunato, Landessprecherin. Die Koordination von Aktivitäten zu den eben skizzierten Themen wird der neue LandessprecherInnenrat übernehmen, welcher ebenfalls am Wochenende gewählt wurde. Zum Landessprecher wurde Sebastian Schild, zur Landessprecherin Claudia Fortunato und zum Schatzmeister Markus Günther gewählt. Außerdem in den LandessprecherInnenrat gewählt wurden Josi Michalke, Florian Willner, Nadine Heckendorn, Thomas Popp und Eva Gabrysiak. Zum Antritt sagt Thomas Popp: „Gemeinsam werden wir alles dafür geben, dass Linksjugend ['solid] weiterhin als starker, sozialistischer Jugendverband Teil der antifaschistischen, ökologischen und emanzipatorischen Bewegungen bleibt. Mit dem Landestreffen im Friedensdorf in Storkow sind hierfür gute Ausgangsvoraussetzungen erarbeitet worden.“
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