Presseerklärung: Willkommen im Polizeistaat Brandenburg!
Bei der Gegendemonstration anlässlich des Aufmarsches mehrerer Hundert Neonazis im Brandenburgischen Halbe kam es am letzten Samstag zu einer polizeilichen Massenerfassung auf Seiten der Demokraten.Auf Anordnung des Brandenburger Innenministers Jörg Schönbohm nahmen die Beamten den Demonstranten ihren Personalausweis zur Registrierung ab. So durften die Demonstranten ohne jede Möglichkeit sich zu bewegen bei minus 2°C im Schneegestöber ca. 30 Minuten auf ihren Ausweis warten um endlich an der Demonstration teilzunehmen.
Demoaufruf: Don't let the system get you down! (Potsdam, 18.03.2006)
Anti-Repressionsdemo zum Tag der politischen Gefangenen
Seit dem 18. Juni 2005 ermittelt die Staatsanwaltschaft Potsdam gegen fünf AntifaschistInnen wegen versuchten Mordes. Damals soll es zu einem „Zusammenstoß zwischen rechten und linken Jugendlichen“ gekommen sein, bei dem ein einschlägig bekannter Neonazi eine Platzwunde davon getragen haben soll. Dies nahm die Staatsanwaltschaft Potsdam zum Anlass, fünf AntifaschistInnen wegen versuchten Mordes anzuklagen. Eine Betroffene saß fünf Monate in Untersuchungshaft. Die anderen vier Beschuldigten wurden aufgrund ihres jugendlichen Alters unter Auflagen und gegen extrem hohe Kautionen auf freien Fuß gesetzt.
Presseerklärung: Erst Opfer rechter Gewalt, dann staatlicher Repression? (14.04.2005)
Hausdurchsuchung im Strausberger Jugendclub "Horte"
In der Nacht vom 21. zum 22. Januar explodierte erst ein Sprengsatz vor dem Bernauer Jugendclub „Dosto“, die Altlandsberger (MOL) „Erlengrundhalle“ wurde im Vorfeld eines antifaschistischen Konzertes vermutlich vom Nazikameradschaftsnetzwerk „Märkischer Heimatschutz“ beschmiert und schließlich versuchten Mitglieder der Strausberger Nazikameradschaft „ANSDAPO“ in den Jugendclub „Horte“ einzudringen. Dabei verletzten die Rechtsextremen eine Person, gegen die jetzt die Staatsanwaltschaft ermittelt. Das „Horte“ wurde gestern von über 50 zum Teil schwer bewaffneten Beamten durchsucht.