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| Presseerklärung: Nachverhandeln jetzt! (26.10.2009) |
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LINKE-Jugendverband unterstützt Proteste der Umweltverbände / „Kohle-Kompromiss“ untragbar Die Linksjugend [’solid] Brandenburg, Jugendverband der Partei DIE LINKE, fordert von den Verhandlungspartnerinnen SPD und DIE LINKE umfassende Nachverhandlungen bei den energiepolitischen Positionenen des derzeit ausgehandelten Koalitionsvertrags: "„Keine neuen Tagebaue“ bleibt eine ernst gemeinte Forderung und ist keine Verhandlungsmasse. Wir erwarten, dass DIE LINKE hier weiterhin klare Stellung gegen den Einsatz von CCS-Technologie und das Aufschließen neuer Tagebaue bezieht. Wir fordern die Umsetzung unserer Positionen aus Volksbegehren und Wahlprogramm ein“ so Katharina Dahme, Landessprecherin des Jugendverbandes. Dahme, die auf der Liste der Partei DIE LINKE für den Landtag kandidiert hatte, weiter: „Für die Linksjugend [’solid] Brandenburg sind die energiepolitischen Positionen der LINKEN unverhandelbar. Es geht um mehr als um die Glaubwürdigkeit der LINKEN, es geht angesichts einer sich rasant verschärfende Klimakatastrophe um den notwendigen Einstieg in den Ausstieg aus fossilen Energieträgern und um die Zukunft mehrerer Tausend Menschen in der Lausitz, deren Dörfer von Abbaggerung bedroht sind.“ Die Linksjugend [’solid] ruft deshalb zur Beteiligung an der E-Mail-Aktion verschiedener Umweltverbände auf und wird sich am heutigen Montag an den Protesten "Kein rot-roter Tagebau" beteiligen. Der Jugendverband wird den Widerstand gegen die CO2-Endlager in Beeskow und Treuenbrietzen und gegen das Abbaggern weiterer Dörfer auch in Zukunft aktiv unterstützen. |





