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Presseerklärung: No Pasaran! Sie kommen nicht durch! (12.02.2010) PDF Drucken E-Mail

Reader zur Dresden-Mobilisierung online

Gemeinsam mit vielen antifaschistischen Gruppen, Parteien, Gewerkschaften und Jugendverbänden ruft auch die Linksjugend ['solid] Brandenburg dazu auf, den größten Neonaziaufmarsch Europas, der an diesem Sonnabend in Dresden stattfinden soll, zu verhindern. Markus Günther, Landesprecher der Linksjugend ['solid] Brandenburg dazu: „Mit dem friedlichen und spektrenübergreifenden Konzept des zivilen Ungehorsams werden wir uns dem braunen Mob entgegenstellen. Dabei wird von uns keine Gewalt und keinerlei Eskalation ausgehen.“

Die Linksjugend ['solid] Brandenburg hat gemeinsam mit dem Studierendenverband Linke.SDS und der Unterstützung der Partei DIE LINKE 6 Busse, mit über 300 Aktivistinnen und Aktivisten, nach Dresden organisiert. Insgesamt werden über 200 Busse aus dem gesamten Bundesgebiet in die sächsische Landeshauptstadt fahren.

Am 13. Februar 2010 jährt sich die Bombardierung der Stadt Dresden durch die Alliierten zum 65. Mal. Dieser Jahrestag wird seit der Jahrtausendwende von Neofaschisten für ihre menschenverachtende und geschichtsrevisionistische Propaganda missbraucht. In den letzten Jahren hat sich dieser von der Jungen Landsmannschaft Ostpreußen und der NPD angemeldet Demonstrationszug zur größten Neonaziveranstaltung in Europa entwickelt. Letztes Jahr marschierten rund 4000 Neofaschisten, geschützt durch die Polizei und abgeschirmt von jedem Protest durch Dresden.

Trotz und gerade wegen der starken Repression, die im Vorfeld der Demonstration von staatlichen Stellen auf das antifaschistische Bündnis „Dresden Nazifrei“ ausgeübt wurde, rufen wir alle Antifaschistinnen und Antifaschisten auf, sich an der Blockade in Dresden zu beteiligen und den Aufmarsch der Neofaschisten zu einem Desaster zu machen.